Um die Wasserversorgung der über 750 Abnehmer sicherzustellen, sind eine Reihe baulicher Anlagen erforderlich.

Es gibt sechs Quellgebiete mit mehreren Quellen und Brunnen. Diese liegen im Sternwald und im Steinwald. Der Großteil des benötigten Wassers rinnt frei zu, nur in Spitzenzeiten erfolgt die Abdeckung des Bedarfs über einige Brunnen.
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Das gesamte Wasser wird in einem Hoch- und zwei Tiefbehältern gesammelt. Der Hochbehälter in Unterlaimbach fasst über 1000 Kubikmeter Wasser. Von hier aus werden die Abnehmer mit frischem Quellwasser versorgt. Die beiden Tiefbehälter Au (100 Kubikmeter) und Steinwald (40 Kubikmeter) dienen als Zwischenspeicher. Von dort wird das Wasser über Transportleitungen in den Hochbehälter gepumpt.
Mehr über Hoch- und Tiefbehälter

Das Wasser wird über ein weit verzweigtes Leitungsnetz transportiert. Insegsamt 15.000 Meter Transportleitungen verlaufen zwischen Quellen, Brunnen, Tiefbehältern und Hochbehälter. Um das Wasser vom Hochbehälter zu den Abnehmern zu bringen, sind ingesamt sogar 35.000 Meter Versorgungsleitungen notwendig. Sämtliche Leitungen sind in einem digitalen Leitungskataster erfasst.
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Im Gemeindegebiet von Bad Leonfelden werden außerdem vier öffentliche Trinkwasserbrunnen – am Hauptplatz, beim Kinderspielplatz, beim Hochbehälter und im Sternwald- mit frischem Quellwasser versorgt.
Mehr über die Trinkwasserbrunnen

Um die Qualität des Wassers sicherzustellen, gibt es rund um die Quellen ausgewiesene Wasserschutzgebiete.
Mehr über die Wasserschutzgebiete

Bei Führungen kann man sich interessante Einblicke in das Wasserversorgungssystem von Bad Leonfelden verschaffen. Für Gruppen und nach vorheriger Anmeldung öffnen Wassermeister Martin Huemer-Grasböck und Obmann Albert Mayer gerne die Türen des Hochbehälters.
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